Beitrag in der Esslinger Zeitung vom 17.11.2025 und Stuttgarter Zeitung vom 18.11.2025

Ein brillantes Feuerwerk der Melodien

Beitrag in der Esslinger Zwiebel vom 28.März 2025

Beitrag in der Esslinger Zeitungs Reihe „Chöre im Kreis Esslingen“ vom 11.07.2024

Interview John Outland mit der Esslinger Zeitung am 09.04.2022

Konzertkritik der Esslinger Zeitung zu „Let’s S(w)ing “ am 31.03.2029 (Kritik vom 26.04.2019 mit freundicher Genehmigung)

Konzertkritik der Esslinger Zeitung zu „Musicals Come Alive“ am 14.05.2017 (Kritik vom 16.05.2017, mit freundlicher Genehmigung“

Glitzerwelt und Glanzleistung

„Singebration“ ist ein Neologismus, zusammengesetzt aus den Wörtern „Sing“ und „Celebration.“ Diesem Motto machte der Esslinger Chor gleichen Namens am Samstag auf der großen Bühne der WLB alle Ehre und feierte unter der Leitung seines Dirigenten John Outland mit seinem neuen Programm „Musicals Come Alive“ einen großen Erfolg. Der Streifzug durch die Welt des Musicals bot dabei nicht nur einen Ohrenschmaus aus mehr oder weniger bekannten Melodien mit Suchtpotential, sondern ließ die Begeisterung der Sänger direkt aufs Publikum überfließen. Durchdachte Choreographien und wechselnde Kostüme verstärkten den Effekt der „Good vibrations“ noch, der sich vom swingenden Chor auf das Publikum übertrug. „Eigentlich schade, dass es hier bestuhlt ist“, kommentierte der Sitznachbar der Rezensentin diese in Herz und Beine gehende Wirkung. Der ansteckende Enthusiasmus war dabei komplett dem Chorleiter und ausgebildeten Sänger John Outland geschuldet, der in der Welt des Musicals zu Hause zu sein scheint. Wie die Personifikation reiner Lebensfreude sprang er zu Beginn des Konzerts mit Pferdeschwanz und Turnschuhen auf die Bühne und beantwortete die Frage der Moderatorin, ob er sich schon freue, mit einem durchdringenden „Aber wie!“ John Outland hatte das Programm des Konzerts mit Geschick zusammengestellt. „Ein Teil stammt aus Musicals, die ihr kennt, ein anderer aus Musicals, die ihr kennenlernen werdet“, kündigte er an. Hut ab vor der Professionalität der Sängerinnen und Sänger, die gut 2,5 Stunden ohne Notenblätter auskamen und mehrstimmige, von Pop- und Jazzharmonien bestimmte Sätze stimmlich und rhythmisch auf den Punkt brachten. Keine Frage, dass John Outland alle Stimmen, Einsätze und Solisten dabei im Blick und im Griff hatte. Ein Kontrast aus den versprochenen bekannten und unbekannten Melodien bot gleich der Anfang. Der Chor setzte „Everybody Rejoice“ aus dem Musical „The Wiz“ vor das bewegende „Circle of Life“ aus „Der König der Löwen“ und vermittelte dabei einen Anflug von amerikanischer Erweckungsbegeisterung. „Jeder von uns hat einen Stellenwert. Alle sind abhängig voneinander. Das ist eine schöne Message“, fügte John Outland erklärend hinzu. Unterstützt wurde der Chor während seines gesamten Auftritts durch die vielversprechende neue Esslinger A-Capella-Formation „SixPäk“, die gleich zu Beginn mit Schmelz in den Stimmen und augenzwinkernd gepflegtem Image als Schwiegermuttertraum die bekannten Songs „The longest time“ und „I got rhythm“ interpretierte.